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Die Flachdübelfräse – Alles rund ums Thema

Eine Flachdübelfräse wird auch als Nutfräser oder Lamellofräse bezeichnet und ist ein Allrounder unter den Fräsen. Mit einer Flachdübelfräse können Fräsbohrungen hergestellt werden, um Dübel-Verbindungen an Holzteilen und Platten vornehmen zu können. Das hat den Vorteil, dass sichere und stabile Verbindungen in der Möbelbranche oder beim Heimwerken genutzt werden können.

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Die Geschichte zum Flachdübel

book-1468463_1280Hermann Steiner aus der Schweiz erfand im Jahr 1955 die Flachdübel-Verbindung. Mit dieser konnten Holzplatten schnell und einfach verbunden werden. Die flachen Dübel wurden unter der Bezeichnung Lamello bekannt und seit dieser Zeit in der Möbelproduktion verwendet. Als Standardverbindungen sind diese Verbindungen weltweit in jedem Haushalt zu finden. Die Pressholzblättchen als Flachdübel sind genormt und stehen in verschiedenen Größen zur Verfügung.

Um zwei Platten miteinander verbinden zu können, müssen an den Kanten der Holzplatten Fräsungen hergestellt werden. Mit der Flachdübelfräse werden an den aufeinander treffenden Kanten die Flachdübel angebracht. Diese werden nach ihrer präzisen Platzierung mit Leim fixiert und die verbundenen Teile werden so an ihrer Position gehalten. Verschiedene Verbindungssysteme konnten sich in den letzten Jahren in der Möbelproduktion sowie im Heimwerker-Bereich etablieren. Schon vor etwa 60 Jahren wurden die Flachdübel vom Unternehmen Lamello AG entwickelt und auf den Markt gebracht. Die Verbindung der Platten aus Sperrholz war sehr anfällig für das Brechen der Verbindung, das hat sich aber mit den Flachdübeln beheben lassen. Die sichere Verbindung zwischen den Platten wird nun so gewährleistet.

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Um mit den Flachdübeln arbeiten zu können, wird dafür eine Flachdübelfräse benötigt. Diese ähnelt im Aufbau einem Winkelschleifer mit einem großem Griff und einem Anbauteil. Die Drehzahl liegt dabei bei meist 11.000 Umdrehungen pro Minute und sorgt mit der hohen Geschwindigkeit immer für ein sauberes Fräsergebnis. Mit der Frässcheibe werden Halbrundschlitze in den verwendeten Werkstoff gefräst, die Halbrundschlitze haben dabei die Form der Flachdübel. Unterschiedliche Größen sorgen dafür, dass für jeden Bedarf der passende Flachdübel verwendet werden kann. Handelsübliche Flachdübel sind oval und etwa vier Millimeter stark, zur Verfügung stehen dabei die Größen 0, 10,  20 und S6.

Die Flachdübel werden mit Leim an die vorgesehene Stelle platziert, die Feuchtigkeit vom Leim sorgt für eine stabile Verbindung von den verwendeten Werkstoffen und fixiert diese dauerhaft und stabil. Die vorgesehene Stelle des Schlitzes ist mit einer Höhenverstellbarkeit vorgegeben und wird bei der Verwendung nicht verändert. Damit wird eine Genauigkeit bei der Wiederholung der Arbeitsschritte gewährleistet. Diese Fräse wird in der Regel für stumpfe Verbindungen von Plattenmaterial genutzt. Das erleichtert zum Beispiel das Herstellen von Leimholz-Platten. In der Hobby- und Heimwerkertischlerei konnte sich die Flachdübelfräse zum Universalgenie etablieren, so können Schattenfugen, Längsnuten, stumpfe Flachverbindungen, T- und Eckverbindungen sowie Gehrungs-Verbindungen sauber und leicht hergestellt werden.

Die Vorteile der Flachdübel

like-1468476_1280Die Flachdübelfräse kann mit der Höhen- sowie der Tiefen-Verstellung eingestellt werden, so kann anschließend das gesamte Projekt noch bearbeitet werden. Die Höheneinstellung muss dabei nicht millimetergenau auf die Mitte des Werkstoffes erfolgen, da das Gegenstück mit einem Schlitz versehen wird. Dadurch besteht die Möglichkeit, dass in den Nutrichtungen leichte Korrekturen vorgenommen werden können. In der Regel ist der Schlitz etwas stärker alsder Flachdübel, deshalb ist es möglich, kleine Korrekturen quer zur Nut vornehmen zu können. Die Position kann dabei mit einer Schraubzwinge passgenau fixiert werden, der Leim sorgt für die nötige Stabilität. Gegenüber dem Rundholzdübel, der vor dem Flachdübel verwendet wurde, muss der Flachdübel nicht millimetergenau an der vorgesehenen Stelle angebracht werden, kleinere Korrekturen in Höhe und Tiefe sind auch nach dem Anbringen vom Flachdübel noch möglich.

Für wen eignet sich eine Flachdübelfräse?

Diese Fräse wird auch häufig Lamellofräse oder Nutfräser genannt, sie ist question-mark-1421017_1280eine Maschine, mit deren Hilfe Schlitze für Flachdübel-Verbindungen hergestellt werden können. Die Flachdübel aus Holz lassen sich so in jedem gewünschten Winkel einfügen und die verwendeten Spanplatten oder Vollholz-Platten bequem verbinden. Diese Holzverbindungen werden vor allem im Tischlerei-Gewerbe oder beim Heimwerken genutzt, so kommt die Flachdübelfräse auch in diesen Bereichen zum Einsatz. Diese Lamellofräse oder der Nutfräser wird aber nicht nur von Schreinern, Tischlern oder Zimmermännern verwendet, auch Heimwerker haben diese Maschine für sich entdeckt. Möbel oder Gegenstände selber bauen, dabei Spanplatten aneinander fügen und dabei darauf achten, dass die Platten exakt miteinander verbunden werden, ohne dass diese ausreißen, das alles ist mit dem Nutfräser oder der Lamellofräse möglich.

Flachdübelfräsen im Test

trophy-1468134_1280Die zahlreichen Anwendungsmöglichkeiten für diese Maschine sorgen dafür, dass dieseauch gern als Universalfräse bezeichnet wird. Dabei kann nicht nur Holz gefräst werden, auch das Fräsen von Acrylglas und Marmorgips ist möglich. Die hohen Drehzahlen sorgen dafür, dass immer ein sauberes und feines Fräsbild entsteht. Für Eckverbindungen kann ebenfalls die Flachdübelfräse verwendet werden, damit können Holzrahmen oder Arbeitsplatten von Küchen sauber bearbeitet werden. Beim Arbeiten mit der Fräse ist eine mehrfach Einstellung der Tiefe immer von Vorteil, diese wird durch ein Zahnradgestänge ermöglicht. Eine manuelle Einstellung lässt millimetergenaues Arbeiten zu. Empfindliche Flächen können beim Fräsen mit Schonaufsätzen geschützt werden. Eine Flachdübelfräse mit einer Leistung von 600 – 800 Watt ist dabei völlig ausreichend. Ein Multifunktionsanschlag ist immer von Vorteil. Ein zusätzlicher Handgriff erleichtert die Arbeit und gibt gleichzeitig guten Halt.

Das Einstellen der Frästiefe sowie der schnelle Wechsel von der Lamellofräse oder einem Nutfräser sollten immer vorhanden sein, eine Auflage, die das Verrutschen auf der Arbeitsfläche verhindert und die Fräsmitte kennzeichnet sollten ebenfalls vorhanden sein. Der integrierte Winkelanschlag muss leicht ablesbar sein und eine deutliche Skala aufweisen. Für hochwertige Maschinen zählt auch ein höherer Preis, wer gute Ergebnisse erzielen möchte, sollte besonders auf Qualität setzen. Noch mehr Informationen und Details finden Sie in Unserem Test. Wer eine handgeführte Flachdübelfräse nutzen möchte, sollte darauf achten, dass diese auch als Schattenfugensäge oder Nutfräse eingesetzt werden kann. Zahlreiche bekannte Hersteller sorgen dafür, dass viele Flachdübelfräsen die Auswahl nicht gerade einfach machen. Deshalb sollten Sie sich als Kunde immer die Frage stellen, was Sie von der Flachdübelfräse erwarten und was diese alles können sollte.

Wie bedient man eine Flachdübelfräse richtig?

So setzen Sie die Flachdübelfräse richtig ein! 

Eine Flachdübelfräse wird verwendet, um Nuten oder Schlitze zum Einsetzen einer Flachdübelverbindungen in ein Werkstück zu fräsen. Da diese Verbindungen in Form einer Linse auch Lamello heißen, nennt man die Fräse auch Lamellofräse oder Nutfräser.

Benötigt wird die Flachdübelfräse hauptsächlich in der Möbelproduktion, um zum Beispiel Spannbretter miteinander zu verbinden. Damit die Verbindung nicht ausbricht, muss die Verbindung stabil sein und weit genug in das Werkstück hineingearbeitet werden. Die dafür benötigten Flachdübelverbindungen werden im Handel in unterschiedlichen Längen und Breiten angeboten. Um diese stabil in das Werkstück einarbeiten zu können, kommt die Lamellofräse zum Einsatz.

Vor dem Bearbeiten des Werkstückes sollten Sie die erforderliche Größe der Flachdübel ermitteln. Die gewünschte und erforderliche Tiefe kann an der Flachdübelfräse eingestellt werden. Achten Sie beim Abmessen und Anzeichnen immer darauf, dass der Höhenanschlag des Nutfräsers sich immer auf der Seite des Holzes befindet, welche später auch aufeinanderstoßen. Da man bei der Bearbeitung mehrerer Werkstücke leicht den Überblick verlieren kann, sollten sie die einzelnen Stücke dementsprechend kennzeichnen und nummerieren. So verhindern Sie ein eventuelles seitenverkehrtes Arbeiten. Nach dem Abmessen und Einzeichnen der Stellen auf dem Werkstück für den Einsatz der Lamellos kann mit dem Fräsen begonnen werden.

Stellen Sie vorher jedoch sicher, dass das Werkstück sicher fixiert wurde, damit es zu keinem Unfall kommen kann. Weitere Informationen zu Sicherheitsmerkmalen finden Sie ebenfalls bei uns. Ein Hilfsbrett unterhalb des eigentlichen Werkstückes dient dabei als Stütze und gleichzeitig zum Auflegen der Lamellofräse. Nun können Sie den Nutfräser einfach an den gekennzeichneten Stellen anlegen, einschalten und die Nut an der gewünschten Stelle durch Vorschieben des Schlittens in das Werkstück einarbeiten. Dabei dringt der Fräser genau so tief in das Holz ein, dass die Aussparung der halben Dübelform entspricht.

Beim Zusammensetzen der beiden zu verbindenden Werkstoffe aus Holz passt sich somit die Lamello passgenau in die ausgefräste Nut ein. Um die zwei Werkstücke dauerhafter miteinander verbinden zu können, bietet sich die zusätzliche Verwendung von Holzleim an.

Viele kennen die Flachdübelfräse nur als perfektes Gerät um Holzverbindungen mit Flachdübeln herzustellen, doch sie ermöglicht auch sehr viele andere Verbindungsmöglichkeiten. Von Scharnieren bis zu Schiebeverbindungen kann man damit viel herstellen. Damit ist das Einsatzgebiet des Nutfräsers weitaus größer als gedacht. Dass die meisten Verbindungen keine hundertprozentige Genauigkeit verlangen, sondern nach Anriss vermessen und gefräst werden, vereinfacht die Bedienung ungemein.

Qualitative Unterschiede merkt man bei der Bedienung ebenfalls, eine qualitativ schlechte Flachdübelfräse (meist ca. 50 – 100 Euro) hat beispielsweise mehr Spiel im Anschlagwinkel und in anderen Bauteilen und muss daher besser und genauer bedient werden als im Vergleich eine qualitativ hochwertige (meist ab 150 Euro).

Mit anderen Worten:

Gute Qualität = Leichte Bedienung

Schlechte Qualität = Erschwerte Bedienung

Die fachgerechte Bedienung einer Flachdübelfräse ist im Allgemeinen nicht sehr schwer, erst recht für Heimwerker oder Profis. Wenn Sie jedoch ein Anfänger im Bereich Möbelbau oder in der Holzverarbeitung sind, haben wir für Sie ein kleines Video, dass Ihnen die Benutzung der Flachdübelfräse näher bringt. Sie werden nicht auf YouTube weitergeleitet, das Video spielt auf dieser Website ab.


Wie wird die Flachdübelfräse gepflegt und gereinigt?

Auch eine hochwertige Flachdübelfräse benötigt einer gewissen Wartung, um für lange Zeit einsatzbereit zu sein. Denn nur eine regelmäßige Wartung garantiert eine lange Lebensdauer und vermindert die Ausfallzeiten der Flachdübelfräse.

Reinigung 

In regelmäßigen kürzeren Abständen sollten die Lüftungsschlitze von einem Nutfräser gereinigt werden, damit dieser nicht überhitzen kann. Am besten eignet sich dafür ein feiner Pinsel. So können die Luftschlitze von dem Nutfräser restlos von Staub und kleinen Schmutzpartikeln gereinigt werden.

Für die Reinigung des Gehäuses sollten Sie ein feuchtes Tuch verwenden. Wenn Sie die Reinigung zeitnah zur Verschmutzung vollziehen, so werden Sie in der Regel keine aggressiven Reinigungsmittel benötigen. Anschließend brauchen Sie das Gehäuse der Fräse nur noch trocken abreiben. Wie bereits gesagt sollten scharfe Reinigungsmittel oder Lösungsmittel dabei absolut tabu sein und nicht verwendet werden.

Des Weiteren sollten Sie neben dem Gehäuse und den Lüftungsschlitzen auch alle beweglichen Teile regelmäßig vom Staub reinigen. Den geleerten Staubsack, sofern vorhanden, können Sie nach Bedarf mit warmem Wasser, welchem Sie etwas Seife zufügen können, reinigen. Nach dem vollständigen Trocknen ist der Staubsack wieder einsatzbereit.

Auf jeden Fall sollten Sie Staub, Schmutzpartikel und kleine Holzspäne nach jeder Benutzung der Fräse aus den Lüftungsschlitzen und vom Gehäuse wie beschrieben entfernen. Das garantiert auch auf Dauer eine gleichbleibende Fräsleistung.

Wartung

Wer bei der Wartung seiner Flachdübelfräse professionell vorgehen möchte, kann sich im Internet oder beim Fachhandel vor Ort auch ein Wartungsset bestellen und gegebenenfalls liefern lassen. Neben dem geeigneten Schmieröl kann ein solches Set für die präventive Wartung je nach Ausführung und Preis auch weiteres nützliches Zubehör enthalten.

Nur durch eine gründliche und regelmäßige Pflege läuft Ihr Nutfräser immer störungsfrei und bleibt somit recht lange neuwertig und funktionstüchtig.

Die Häufigkeit der Pflege, Reinigung und Wartung sind dabei stark abhängig von der Intensität und der Dauer des Gebrauchs. Das spezielle Öl oder der individuelle Schmierstoff, den Sie verwenden möchten, garantiert nicht nur eine gute Beweglichkeit aller entsprechenden Teile, sondern schützt die Lamellofräse auch vor dem Ansetzen von Rost.

Weitere Möglichkeiten

Bedenken Sie weiterhin, dass sich auch durch die Vibration während der Arbeit die einzelnen Schrauben der Flachdübelfräse lösen können. Daher ist es genauso wichtig, hin und wieder die betreffenden Stellen zu kontrollieren und bei Bedarf lose Schrauben wieder fest anzuziehen. Wer sich dies nicht selbst zutraut, sollte einen Handwerker oder eine Werkstatt mit der Wartung seiner Flachdübelfräse beauftragen. Dieses kostet zwar etwas Geld, aber dafür können Sie sicher sein, dass die Pflege des Werkzeuges umfassend erfolgt.

Auch bei der Suche nach einer guten Werkstatt kann Ihnen das Internet weiterhelfen. Hier finden Sie Adressen von geeigneten Handwerkern und Dienstleistungen in Ihrer Nähe. In vielen Fällen geben Kundenrezensionen eine ausführliche Auskunft über die Qualität der gesuchten Werkstatt oder des Handwerkers. So können sie sicher sein, dass Sie ihr teures Werkzeug nur in gewissenhafte und fachkundige Hände geben.


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